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Die Gerson Therapie

Dr. Max Gerson

Die Gerson Therapie wurde in den späten 1920er Jahren von einem deutschen Arzt in Bielefeld entwickelt.

Dr. Max Gerson litt an schweren Migränen, für die es damals keine effektiven Mittel gab. Als er hörte, dass die Ernährung einen Einfluss auf dieses Leiden haben kann, experimentierte er durch ein einfaches Eliminationsverfahren mit verschiedenen Lebensmitteln. So entstand schliesslich die sogenannte 'Gerson Diät'. Solange er sich streng an die Diät hielt wurde er nicht mehr von Migränen geplagt. Auch bei seinen Patienten erzielte die Therapie den gleichen Effekt.

 

Als ihm eines Tages ein Patient meldete, dass mit der neuen Diät nicht nur seine Migränen, sondern auch seine unheilbare Hauttuberkulose verschwunden war, hielt Dr. Gerson dies für unmöglich. Ungläubig testete er seine Diät an anderen Tuberkulosepatienten mit dem gleichen Resultat. Schnell sprach sich die Nachricht unter unheilbaren Patienten herum und erreichte auch Dr. Ferdinand Sauerbruch, einen der bedeutendsten Chirurgen und Tuberkulosespezialisten der Zeit.

 

Dr. Sauerbruch erstellte eine Studie mit 450 unheilbaren Tuberkulose Patienten an der Universität München. Von den Patienten wurden 446 mit der sogenannten Gerson-Sauerbruch-Hermannsdorfer Diät geheilt. Dieser wissenschaftliche Durchbruch gewann weltweit viel Ansehen in der medizinischen Fachliteratur. Doch wenig später musste Dr. Gerson, ein Jude , aus Deutschland fliehen.

 

Er fand schliesslich in New York eine neue Heimat, musste seine Medizinexamen aber neu absolvieren um in USA weiterhin als Arzt tätig zu sein. Nach seiner Erkenntnis, dass sich die Diät nicht auf eine spezifische Krankheit, sondern auf das Immunsystem auswirkt und somit für alle chronischen Krankheiten einsetzbar sein müsste, begann er seine Therapie auch für andere chronische Erkrankungen, inklusive Krebs, anzuwenden.

 

Als er 1959 starb, genoss seine Therapie nach wie vor grosse Beliebtheit bei seinen Patienten, wurde aber seitens der medizinischen Autoritäten mit Argwohn behandelt. Dr. Albert Schweitzer, dessen Frau und Tochter Dr. Gerson behandelt hatte, sagte nach seinem Tod: "ich sehe in ihm einen der bedeutendsten Genies der Medizingeschichte. Viele seiner Ideen sind übernommen worden ohne seinen Namen damit zu verbinden."

 

Heute macht sich ein Wiederaufblühen der Gerson Therapie in verschiedenen Ländern bemerkbar. Neue Erkenntnisse über das Immunsystem und über die Ernährung beweisen inzwischen, dass Gerson in vielen seiner Theorien richtig lag und seiner Zeit massgeblich voraus war. Heute gilt die medikamentöse Behandlung des Immunsystems als eine der aussichtsreichsten Krebsheilmethoden der Zukunft.

Über die Gerson Therapie

Mit der Gerson Therapie können Krebs und andere chronische Krankheiten behandelt werden. Durch eine spezifische Ernährung und regelmässige Entgiftung wird das Immunsystem angeregt. So kann es seine Schutzrolle für den Körper wieder aufnehmen und Krebszellen und andere mutierte Zellen erkennen und vernichten.

 

Gerson Patienten nehmen über eine Dauer von 2-3 Jahren eine strenge salz-, zucker- alkohol- und fleischfreie Diät zu sich. Patienten dürfen wärend dieser Zeit keine industriell verarbeiteten Produkte zu sich nehmen, konsumieren dafür aber erstaunlich grosse Mengen an frischem, ausschliesslich biologischem Obst und Gemüse.

 

Neben den üppigen Mahlzeiten beinhaltet die Therapie 13 frisch zubereitete Gemüsesäfte am Tag, regelmässige Einläufe zur Unterstützung der Entgiftungsprozesse der Leber und eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln, die den Prozess beschleunigen und erleichtern sollen.

 

 

Weitere Informationen über die Gerson Therapie finden Sie: